¡Adiòs Ecuador!

Wir sind in Peru und blicken auf Ecuador zurück. Folgende Punkte sind uns bezüglich Ecuador hängen geblieben:

  • Die beste Schokolade der Welt. Ecuadors Bemühungen weniger Kakao zu exportieren und mehr davon selber zu verarbeiten können wir nur unterstützen.
  • Nach Kolumbien, dem Land mit der zweitgrössten Artenvielfalt sind wir nun im Land mit der grössten Artenvielfalt gelandet.
  • Es gibt sowohl grosse Städte auf Meereshöhe als auch auf über 2800 m.ü.M.
  • Ecuador hat gute Strassen und gute Busverbindungen. Reisen ist angenehmer als in Kolumbien.
  • Ecuador ist teuer (teurer als Kolumbien).
  • Sie haben gemerkt, dass man mit nachhaltigem Umgang mit der Natur bei Touristen punkten kann, speziell in Mindo, aber auch Cotopaxi.

Cuenca, Ecuador – 23.-27.Sep. 2016

Cuenca ist eine grössere Stadt, etwa 330’000 Einwohner und liegt auf etwa 2500 m.ü.M., wir sind also noch immer in den Anden. Wir sind viel zu Fuss unterwegs und konzentrieren uns wieder auf die Altstadt. Cuenca hat einiges zu bieten, neben diversen grossen und sehr grossen Kirchen und Kathedralen gibt es wunderschöne alte Häuser, vier Flüsschen, diverse Häuser aus der Kolonialzeit und Museen. Wir haben uns für das Kulturhistorische Museum der Nationalbank entschieden um ein bisschen mehr über die indigene Bevölkerung Ecuadors zu erfahren. Auf dem Weg zum Museum haben wir per Zufall noch ein weiteres Museum bzw. eine Gallerie eines lokalen Künstlers entdeckt und angeschaut. Er hat sich auf Bilder und Skulpturen aus bemaltem/lackiertem Stahl spezialisiert. Speziell die Unterwasserszenen und die Iguanas haben es uns angetan. Vor dem Museum der Nationalbank war dann auch noch eine Demo der Mineure, welche für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Diese haben dem Museum wohl einen Besucherrekord beschert, den dank des eher kühlen und teilweise nassen Wetters haben einige von ihnen zwischendurch das Museum besucht. Im Museum waren (wie in Quito) die verschiedenen Währungen von Ecuador über die letzten ca. zwei Jahrhunderte zu sehen, jedoch nicht ganz im selben Umfang wie in Quito, sowie Kleidungsstücke, Rituale, Feste, Werkzeug, Webarten, etc. der indigenen Bevölkerung. Die Ausstellung war liebevoll eingerichtet, mit diversen nachgebauten Hütten. Das Museum war speziell stolz auf den eher gruseligen Teil der Ausstellung: Die Schrumpfköpfe der Schuar aus der Amazonas-Region.

Baños de Agua Santa, Ecuador – 21.-23. Sep. 2016

Nach unseren Erlebnissen in den Gipfeln der Anden wollten wir eigentlich direkt weiter nach Cuenca, haben uns dann aber entschieden in der kleinen Stadt Baños de Agua Santa (oder kurz Baños) einen Zwischenstopp einzulegen. Wie der Name schon sagt, ist Baños bekannt für seine Bäder (Bäder des Heiligen Wassers) beziehungsweise Thermalquellen. Für 2$ kann man sich den ganzen Tag im heissen, graubraunen Thermalwasser einweichen lassen, das heilend sein soll. Direkt neben dem Thermalbad gibt es einen hübschen Wasserfall, bei dem öfters die Jungfrau Maria erscheinen soll. Im eiskalten Wasser des Wasserfalls kann man sich dann nach dem Bad im Thermalwasser abkühlen.

Cotopaxi, Ecuador – 19.-21. Sep. 2016

Nachdem uns das “Secret Garden Hostel” schon in Quito sehr gut gefallen hat, haben wir kurzfristig entschieden, das Schwesterhostel “Secret Garden Cotopaxi” am Fusse des Cotopaxi zu besuchen. Der Cotopaxi ist der zweithöchste Gipfel in Ecuador und und mit 5897 m einer der höchsten aktiven Stratovulkane der Welt. Unser Hostel liegt in einem abgelegenen Hochtal auf ca. 3500 m, in das wir trotz dem genial ausgebauten Strassensystem von Ecuador nur über holprige Kopfsteinpflaster und schlussendlich Staubstrassen gelangen. Das Hostel ist eine geniale Mischung aus üblichem Hostel, gemütlicher Alphütte (gewärmt nur durch eine offene Feuerstelle!) und einem Campingplatz natürlich mit einem wunderschönen Garten (“Secret Garden” eben). Wir uns haben entschieden im Hobbit Home zu übernachten, in dem man vom Bett aus direkten Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Cotopaxi hat. Den Gipfel des Cotopaxi sieht man aber auch von der Freilufttoilette und vom Jacuzzi aus.

Quito, Ecuador – 15.-19. Aug. 2016

Nachdem wir das Tal mit dem Nebelwald hinter uns gelassen haben, schnupperten wir ein bisschen Höhenluft in Quito. Quito liegt auf ca. 2800 m.ü.M. und die Höhe ist deutlich spürbar. Der Luftdruck beträgt etwa einen Viertel weniger als auf Meereshöhe, was man beim spazieren bereits spürt. Wir haben am ersten Abend nicht mehr viel gemacht, und lediglich die wunderschöne schöne Aussicht und ein kühles Bier auf der Terrasse des Hostels genossen.

Mindo, Ecuador – 13.-15. Sep. 2016

Nach unseren “Strandferien” wollten wir uns eigentlich direkt mit dem Bus auf den Weg in die Anden und nach Quito machen. Einem Tip unserer Gastgeberin in Atacames folgend haben wir dann aber auf halber Höhe auf 1500 m einen Zwischenstopp eingelegt. Hier befindet sich das wunderschöne Tal und gleichnamige Dorf Mindo. Mindo ist bekannt für seinen tropischen Nebelwald. Grosse Teile des Tales stehen unter Naturschutz und obwohl das ganze Dorf alleine vom Tourismus lebt, ist dieser stark auf den Naturschutz ausgerichtet. Fast jedes Haus wurde von den geschäftstüchtigen Bewohnern zu einem Hostel umgestaltet, mit je einer eigenen Besonderheit.

Strandferien im Erdbebengebiet – Atacames, Ecuador – 9.-13. Sep. 2016

Nach dem wir Kolumbien den Rücken gekehrt haben, wollten wir eigentlich direkt nach Quito fliegen, haben uns dann aber kurzfristig entschieden die Strände von Esmeraldas zu besuchen. Esmeraldas ist nicht nur der Name der Provinz sonder auch der Hauptstadt und ist einer der grössten Häfen im Norden von Ecuador. Etwas ausserhalb Esmeraldas liegt auch eine sehr grosse Ölraffinerie, was man auf der Durchfahrt mit dem Bus sowohl sieht als auch riecht.

¡Adiós Colombia! – 9. Sept. 2016

Leider müssen wir uns schon wieder aus Kolumbien verabschieden. Heute haben wir das Flugzeuge bestiegen in Cali, Kolumbien Richtung Atacames, in der ecuadorianischen Provinz Esmeraldas. Darum hier eine Liste von Dingen die uns in Kolumbien besonders aufgefallen sind:

  • Kolumbianer sind die vielleicht freundlichsten Menschen der Welt.
  • Die sehr starke Polizei- und Militärpräsenz ist gewöhnungsbedürftig. Die Polizisten sind jedoch extrem freundlich und hilfsbereit.
  • Keine Witze über Drogen, Bomben, Waffen und ähnliches machen. Wirklich nicht!
  • Während der City-Tour sprach unser Guide jeweils nur vom “famous criminal” wenn er Pablo Escobar meinte. Die Bevölkerung mag Escobar überhaupt nicht, denn er steht für ein sehr dunkles Kapitel ihrer Geschichte und wenn die Touristen von Pablo Escobar sprechen scheint das für die Bevölkerung wie eine Art Verherrlichung seiner Person. Im allgemeinen sollte man auf der Strasse die Leute auch nicht auf Escobar, Drogen oder Kartelle ansprechen.
  • Es gibt eine gigantische Auswahl an uns unbekannten Früchten und auch die uns bekannten schmecken um einiges besser als bei uns.
  • Die beste Frucht der Welt wächst nur in Kolumbien: die Lulo
  • Die Kolumbianer sind extrem stolz darauf, dass sich ihr Land in den letzten paar Jahren stabilisieren konnte und dass Besucher aus der ganzen Welt nach Kolumbien strömen.
  • Nicht nur Restaurant- und Hotelbetreiber sondern alle Menschen auf der Strasse freuten sich über uns als Touristen. Touristen stehen für ein neues Kolumbien, dass sicher genug ist als Touristendestination. Als Tourist hört man immer mal wieder “Welcome to Colombia”, und sobald jemand merkt dass man Tourist ist, sagt er allen “Hey das ist ein Tourist” und alle haben eine riesige Freude (speziell in Medellin ist uns das passiert, als Ria in einem Laden eine neue Bluse anprobiert und gekauft hatte… Touristen schienen da eher selten zu sein)
  • Kolumbien ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt. Kolumbien hat unzählige verschiedene Klimazonen und Anstoss an zwei verschiedene Meere, das Karibische Meer und den Pazifik. Zusammen mit dem Amazonas und den Anden bilden sich so unglaublich viele Klimazonen, welche sich positiv auf die Artenvielfalt auswirken.

Cali, Colombia – 2.-9. Sept. 2016

Die Fahrt im Nachtbus war angenehm, man steigt ein, schläft, steigt wieder aus und ist in Cali. Unser (erstes) Hotel war an und für sich eigentlich auch ganz gut, bloss war es halt ein Business-Hotel und relativ günstig, aber das Quartier war, sagen wir mal, nicht optimal. Wir haben uns dann überlegt ob wir nach Popayan weiterfahren sollen, oder ein anderes Hostel/Hotel suchen wollen und haben uns dann zum Glück für letzteres entschieden. Unser neues Hostel (Casa Miraflores) war im Quartier “Miraflores” und war eines der schönsten Hostels welches wir bis jetzt bewohnt haben. Es war mit Liebe zum Detail eingerichtet, die Wände verziert mit Bilder, Wandmalereien, etc. Die Möbel rustikal, aber gemütlich, und die Leute vom Hostel lebten die kolumbianische Gastfreundschaft voll aus. Egal ob man einen Tipp für einen Salsa-Club brauchte oder eine Tour buchen wollte, etwas zu Essen suchte oder die Leute von der Airline am Telefon nicht verstand, es wurde geholfen, sie waren immer freundlich, und man hatte den Eindruck, sie freuten sich über die Touristen, welche ihre Stadt besuchten. Man konnte spüren, dass sie alle stolz waren, dass Touristen nach Cali kommen und sie wollten “ihr neues Cali” mit uns teilen.

Cali, Colombia – Street-Art-Special

As some of you might have noticed, I’m kind of a street art fan. The fact that I usually try to explore new cities on foot and my strange talent to find funky neighbourhoods, leads to me encountering huge amounts of graffities and various other forms of street art. I started to notice graffities after watching “Exit through the giftshop”, a documentary about a few guys who got more or less famous. If I find really great stuff I usually try to capture it with my camera or iPhone and sometimes share it on twitter or sneak it into the posts on this blog. The amount of street art I found in Cali was so overwhelming, that I had to make a special post for all the different kind of graffities, stickers and posters you can find here.