Der Nachtzug nach Amsterdam
Nach einem langen Freitagabend beginnen wir am Samstag unsere Ferien mit Aufräumen, Planen und Packen. Am Abend fährt um 10 Uhr unser Nachtzug direkt nach Amsterdam.
Gemächmlich machen wir uns mit unserem grossen Koffer auf den Weg in Richtung Zürich Hauptbahnhof. Wir haben uns ein 2-er Abteil reserviert im Nachtzug von Zürich direkt nach Amsterdam. Unser Abteil ist erstaunlich gross und praktisch eingerichtet. Wir haben beide genug Platz in unseren Betten. Wir stossen mit einem Glas Champagner, offeriert von der ÖBB, auf den Beginn unserer Reise an. Nun können wir unser Frühstück auswählen und legen uns schlafen.
Die Nacht ist erwartungsgemäss etwas rüttelig, die Betten etwas hart, aber trotzdem gemütlich. Am nächsten Morgen werden wir mit Frühstück am Bett geweckt und dem Versprechen, dass wir eine halbe Stunde früher als geplant, 8:30 in Amsterdam eintreffen werden. Leider stellt sich dann heraus, dass wir “auf Grund einer Fahrleitungsstörung” nicht früher sondern zwei Stunden später eintreffen. Unser Umweg führt uns ziemlich weit nach Norden und so fahren wir ungeplant durch Hengelo, dem Sitz von DataAccess.
Schlussendlich schaffen wir es mit 115 Minuten Verspätung doch noch nach Amsterdam. Für eine Verspätung von 120 Minuten und mehr, müsste uns die ÖBB 50% des Ticketpreises erlassen. Nach unserer Ankunft verbringen wir nochmals eine Stunde am Bahnhof um das Amsterdamer ÖV-System zu verstehen und endlich unsere Chipkarte zu erhalten. Schliesslich treffen wir müde und erschöpft in unserem Hotel ein.