ARTIS Zoo und Micropia

Nach unserer etwas verspäteten Ankunft in der Stadt haben wir unser Gepäck im Hotel eingelagert und uns dann direkt wieder auf den Weg gemacht, zu Fuss zum “Natura Artis Magistra” (“Die Natur ist die Lehrmeisterin der Kunst”) auch nur ARTIS-Museum genannt.

Das ARTIS beherbergt eine literarische, zoologische, geologische und botanische Sammlung aber auch ein Planetarium, ein Insektarium, ein Aquarium und die “Micropia”-Dauerausstellung über Bakterien und Mikroben. Der Park ist als botanischer Garten mit Tierzoo ausgelegt.


Leider wurde das Aquarium gerade renoviert, die Neueröffnung findet am Tag unserer Abreise aus Amsterdam statt. Auch das Groote Museum, das grosse Museum, haben wir ausgelassen.

Wir haben aber die Micropia-Dauerausstellung besucht, in der es um jegliche Arten von Mikroben geht. Sehr spannend war da zum Beispiel eine Auswahl an Lebensmitteln unterschiedlichen Alters und deren Verfallszustand. Also eine komplett verfaulte Erdbeere, die da erst ein paar Monate lag neben einem Teller voller Sauerkraut, das bereits mehrere Jahre im Museum steht und nicht verschimmelt ist.

Nicht entgehenlassen haben wir uns natürlich auch den Park. Der Park ist ein gutgepflegter botanischer Garten mit einigen speziellen Pflanzen und zum Teil sehr alten Bäumen und auch einem Tropenhaus. Die Anlage ist sehr schön gestaltet mit Flussläufen, mehreren Teichen, geschwungenen Wegen, kleinen Brücken. Dazwischen verstreut liegen verschiedene historische Gebäude, zum Teil auch aus anderen Kulturkreisen. In diesen Gebäuden und auch in Gehegen dazwischen sind zusätzlich auch Tiere beherbergt. Diese Mischung aus Zoo, botanischem Garten und Parkanlage ist wirklich gelungen und lädt wundebar zum Flanieren und Staunen ein.

Zum Abschluss des Tages suchen wir uns ein Restaurant zum Nachtessen und landen einen Glückstreffer. In einem Wohnquartier finden wir das Nara Nara. Das Restaurant wurde erst vor fünf Tagen eröffnet und serviert leckere Ägyptische Fusionkitchen.

Am nächsten Tag sind wir dann ins Hotel ‘Casa’, unser Konferenzhotel, umgezogen. Auf dem haben wir natürlich weiter fleissig Spaceinvaders gesucht.

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